WM 2010 in Südafrika

  • Hoeneß watscht FIFA-Boss Blatter ab


    Erschienen am 27. Januar 2010


    Bayern-Präsident Uli Hoeneß attackiert FIFA-Boss Blatter scharf. (Foto: imago)


    Bayern-Präsident Uli Hoeneß attackiert FIFA-Boss Blatter scharf. (Foto: imago) Vergrößern


    Wenn Uli Hoeneß die Abteilung Attacke auspackt, kommt keiner ungeschoren davon. Meistens jedoch bezieht sich die Kritik des Bayern-Präsidenten auf die Geschehnisse rund um die Bundesliga und den FC Bayern. Diesmal jedoch hat sich Hoeneß den mächtigsten Mann im internationalen Fußball als Adressaten ausgesucht: FIFA-Präsident Sepp Blatter steht im Fokus seiner Attacke.




    Südafrika als Austragungsort der Weltmeisterschaften 2010 sei eine der "größten Fehlentscheidungen" gewesen, die Blatter je getroffen habe, sagte Hoeneß, und stellt die Sicherheit im WM-Gastgeberland in den Mittelpunkt seiner Kritik.














    Hoeneß: "Fahre da nicht hin"




    "Ich war nie ein großer Freund von einer WM in Südafrika oder überhaupt in Afrika, solange Sicherheitsaspekte nicht zu 100 Prozent geklärt sind", so Hoeneß weiter. Deshalb will er die WM auch nicht vor Ort, sondern vom heimischen Sofa aus verfolgen. "Ich fahre da nicht hin", sagte Hoeneß. In seiner Meinung bestärkt wird der ehemalige Bayern-Manager durch den Terroranschlag beim Africa Cup.






    Eine der größten Fehlentscheidungen




    Der Hauptschuldige an dieser Situation war aus Hoeneß' Sicht schnell ausgemacht: FIFA-Präsident Sepp Blatter. "Herr Blatter hat seinen Willen haben müssen, ich habe es immer für falsch gehalten. Jetzt hat es keinen Sinn mehr, zu lamentieren. Man muss versuchen, das Beste daraus zu machen – ich bin sicher, dass Herr Blatter im stillen Kämmerlein längst begriffen hat, dass die WM-Vergabe an Südafrika eine der größten Fehlentscheidungen war, die er jemals getroffen hat."






    Lange Mängelliste




    Der Ticketverkauf läuft alles andere als gut, die Infrastruktur und die Sicherheit werfen immer wieder Fragen auf. Auch der finanzielle Aspekt ist nicht zu vernachlässigen. Verdiente die FIFA bei der WM 2006 in Deutschland noch Unsummen, ist das Turnier in Südafrika ein Zuschussgeschäft. Die beim Sommermärchen verdienten Millionen flossen zum Großteil in den Aufbau von Stadien und Straßen in Südafrikas. Auch die Sponsoren merken den Unterschied. Hoeneß steht also nicht allein mit seiner Skepsis.




    2018 wieder in Europa




    Mittlerweile hat wohl auch Blatter eingesehen, dass die Vergabe der WM nach Südafrika nicht besonders glücklich war. Nach eigenen Aussagen soll die WM 2018 - 2014 ist Brasilien Gastgeber der Weltmeisterschaften - wieder in Europa stattfinden. Interessenten gibt es genug. Bewerbungen liegen derzeit von England, Russland sowie den Doppel-Kandidaten Spanien/Portugal und Niederlande/Belgien vor.

  • Quote from salah14

    ach scheiss pack!


    Ich finde es gut,für eine WM in Afrika!!!!!!!!!!!!!!!!!




    in deutschland werden menschen getötet wegen hautfarbe in italien auf offener strasse erschossen, spanien gehen bomben hoch, in irland killen sich die leute, england messerstecherei, frankreich autos brennen. kinder vergewaltigt und entführt aber das sieht hunde höneß nicht aber über afrika lästern...

  • er hat nicht unrecht - die hätten die WM nach NORDafrika geben sollen, nicht nach süd. tunesien hat sich doch auch beworben! wäre besser gewesen als in eines der gefährlichsten länder der welt!


    ich denke er meint mit afirka schwarzafrika, weil die dummen deutschen immer nur schwarze meinen wenn sie afrikaner sagen!




    ach ja aber wie er es gesagt hat ist typisch deutsche aroganz - die denken sie können als einzige eine wm ausrichten, dabei können sie nur saufen und schreien!!!


  • Afrika ist Afrika ob Süd oder Nord mir ist egal wo,hauptsache in Afrika ich unterscheide nicht die Menschen von hautfarbe in tunesien gibts nämlich auch viele schwarzafrikaner....


    Afrika ist Afrika!


    One Love

  • Quote from Selim87

    ich schließe mich ein weiteres mal meinem bruder BenBoom an!!!!


    ja an was schleißt du dich an,wäre mal nett wenn du auch mal eine erklärung abgeben würdest.. :rolleyes:

  • Quote from salah14

    Afrika ist Afrika ob Süd oder Nord mir ist egal wo,hauptsache in Afrika ich unterscheide nicht die Menschen von hautfarbe in tunesien gibts nämlich auch viele schwarzafrikaner....


    Afrika ist Afrika!


    One Love


    ich auch nicht .. lies mal richtig! ich scheiss auf hautfarbe, religion usw. ich sage nur, dass die wm nach NORDafrika gehört hätte, weil es sicherer ist. meiner meinung nach haben die die wm nur nach südafrika gegeben, weil da lauter europäische firmen wie bmw, heineken etc. sitzen. das hat nix damit zu tun dass die fifa für eine bessere welt sorgen will!


    wir hätten auch die infrastruktur gehabt um die wm auszurichten und wir sind AUCH afrika! mehr will ich damit nicht sagen! und das blatter ein arschloch ist!

  • Quote from BenBoom

    ich auch nicht .. lies mal richtig! ich scheiss auf hautfarbe, religion usw. ich sage nur, dass die wm nach NORDafrika gehört hätte, weil es sicherer ist. meiner meinung nach haben die die wm nur nach südafrika gegeben, weil da lauter europäische firmen wie bmw, heineken etc. sitzen. das hat nix damit zu tun dass die fifa für eine bessere welt sorgen will!


    wir hätten auch die infrastruktur gehabt um die wm auszurichten und wir sind AUCH afrika! mehr will ich damit nicht sagen! und das blatter ein arschloch ist!




    Tunesien und Libyen haben die WM nicht ausrichten durfen weil sie Israel nicht mitspielen gelassen hätten

  • Quote from Ferid19

    Tunesien und Libyen haben die WM nicht ausrichten durfen weil sie Israel nicht mitspielen gelassen hätten




    woher weisst du das? Hast du eine Quelle?

  • Quote from Ferid19

    Tunesien und Libyen haben die WM nicht ausrichten durfen weil sie Israel nicht mitspielen gelassen hätten


    die werden es eh nie zu einer wm schaffen :D :D

  • Quote from Darraginhio

    woher weisst du das? Hast du eine Quelle?




    http://de.wikipedia.org/wiki/F…ll-Weltmeisterschaft_2010




    Aufgrund eines von der FIFA beschlossenen Rotationsprinzips wurden für die WM 2010 nur Bewerbungen afrikanischer Länder genehmigt. Neben Südafrika wurden noch Ägypten und Marokko als Bewerber zugelassen. Eine gemeinsame Bewerbung von Libyen und Tunesien war zuvor abgelehnt worden, woraufhin Tunesien sich zurückzog. Libyen machte klar, dass eine Beteiligung Israels in seinem Land nicht zugelassen würde, und schied kurze Zeit später als Bewerber aus. Die offizielle Begründung der FIFA war, dass die Infrastruktur Libyens nicht ausreichte, um eine Weltmeisterschaft auszutragen. Nigeria hatte entgegen erster Ankündigungen keine Bewerbung eingereicht. Bereits im ersten Wahlgang sicherte sich Südafrika mit 14 zu 10 Stimmen gegenüber Marokko den Sieg. Ägypten erhielt keine Stimmen.

  • glaub ich nicht .. bei wikipedia kann jeder reinschreiben - hier steht ein anderer grund:




    Ursprünglich wollten die Tunesier zusammen mit Libyen die WM ausrichten, doch dies war im Vorfeld von Fifa-Präsident Sepp Blatter abschlägig beschieden worden. Auf der Exekutivsitzung am Freitag hatte die Fifa bestätigt, dass das Co-Hosting der WM durch zwei oder gar mehrere Länder ausgeschlossen ist. «Damit können wir unsere Kandidatur nicht länger aufrecht erhalten», meinte Hamouda Ben Ammar, der Präsident des tunesischen Verbandes.


    http://www.netzeitung.de/sport/286511.html


    ich glaube es war von anfang an klar, dass die wm nach südafrika geht und die nordafrikanischen länder hatten keine faire chance => ging bestimmt wieder nur ums geld!!

  • Man ist doch okay so dann sit die WM nun in Südafrika man kann nicht alles haben natürlich hätte ich die auch gerne in tunesien aber hauptsache in Afrika und nicht in so ein möchtgern-land das nur GELD hat..

  • Michael Ballack fällt für die WM aus




    vom 17.05.2010 | t-online.de, sid




    Schock für die deutsche Nationalmannschaft: Die WM-Endrunde findet ohne Kapitän Michael Ballack statt. Die Kernspintomographie bei DFB- und Bayern-Arzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfarth förderte nach dem Foul von Kevin-Prince Boateng im englischen FA-Cup-Endspiel eine erschütternde Diagnose zutage. Wie der DFB bestätigte, erlitt Chelseas Mittelfeldspieler Ballack einen Innenbandriss und einen Teilriss der Syndesmose im rechten Sprunggelenk. "Ich bin sauer, ganz klar. Das ist enttäuschend. Wenn man zwei, drei Wochen vor der WM so eine Diagnose erhält, dann ist das bitter. Es ist Fußball, das passiert halt, damit muss man leben. Das muss man sacken lassen", reagierte Ballack.


    Dieses Foul von Boateng kostet Ballack die WM. (Foto: imago)




    Dieses Foul von Boateng kostet Ballack die WM. (Foto: imago)


    WM 2010 - Michael Ballack





    Bundestrainer Joachim Löw war "im ersten Moment geschockt, aber nun müssen eben andere mehr Verantwortung übernehmen. Es ist für uns natürlich ein großer Verlust, Michael ist ein Weltklassespieler und unser Kapitän. Darüber sind wir alle sehr traurig. Er ist ein Weltklassespieler, der gerade in den entscheidenden Spielen eine tragende Rolle bei uns gespielt hat."


    Noch vor der Pause ausgewechselt




    Der Verletzung Ballacks gegen Portsmouth war ein grobes Foulspiel des früheren Berliners und Dortmunders Boateng vorausgegangen. Er hatte Ballack in der 35. Minute umgegrätscht und dafür nur die Gelbe Karte kassiert. Ballack musste deshalb in der 44. Minute des englischen Pokalfinales ausgewechselt werden (Foto-Serie - Ballacks Turnier-Pech).


    Absicht von Boateng?




    Der 33-Jährige und sein Berater sprachen davon, die rüde Attacke würde nach Vorsatz aussehen. "Das sah schon nach Absicht aus", hatte Ballack gesagt. Immerhin steht der frühere deutsche Junioren-Nationalspieler Boateng im WM-Kader des deutschen Gruppengegners Ghana. Sein Bruder Jerome wurde von Bundestrainer Joachim Löw ins Aufgebot des DFB berufen. Jerome - bisher Hamburger - wird künftig für Manchester City kicken und somit in der Premier League auf seinen älteren Bruder treffen.


    Training frühestens wieder in acht Wochen




    Ballacks rechtes Sprunggelenk wird zunächst konsequent in einem Gips ruhiggestellt. Danach wird es für zwei Wochen in einem Spezialschuh stecken. Nach der aktuellen Diagnose von Müller-Wohlfahrt ist der Wiedereinstieg von Ballack ins Training frühestens in acht Wochen möglich. Die Blessur werde wieder völlig ausheilen.


    Völler äußert sein Mitleid




    Bundestrainer Löw, Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff und die Mannschaft hatte die Schreckensmeldung aus München beim Vormittagstraining erreicht. "Das ist brutal, furchtbar für Michael. Er war ja noch vor wenigen Tagen zum Bernd-Schneider-Abschiedsspiel bei uns. Er war da voller Optimismus und wollte eine super WM spielen. Es tut mir natürlich für ihn sehr leid. Es gibt Spieler, die kann eine Mannschaft nur schwer ersetzen, dazu zählt sicherlich ein Michael Ballack", sagte Ex-DFB-Teamchef Rudi Völler. Unter Völler, der mit Ballack bis 2002 auch in Leverkusen zusammengearbeitet hatte, hatte Ballack die deutsche Auswahl 2002 ins WM-Finale gegen Brasilien in Yokohama geschossen.


    Über Nacht nach München




    Ballack war in einer Nacht- und Nebelaktion in die bayerische Landeshauptstadt geflogen, nachdem er am Sonntagmorgen mit Müller-Wohlfahrt telefoniert hatte. Ballack flog schon am Sonntagabend von einem Londoner Privatflughafen aus gemeinsam mit seiner Familie nach München, um sich am Montag um elf Uhr einer Kernspintomografie zu unterziehen.


    Talent im falschen Wesen




    Zu Kevin-Prince Boateng äußerte sich der ehemalige Hertha-Manager Dieter Hoeneß, heute in Wolfsburg tätig: "Er kann solche Dinge einfach nicht lassen. Das ist leider nicht das erste Mal. So etwas ist wirklich sehr, sehr ärgerlich. Denn das hat Kevin nicht nötig, er ist ja ein ganz hervorragender Fußballspieler. Aber er steht sich eben auch immer wieder selbst im Weg. Da kann er sich nicht kontrollieren. Der Wesenszug gehört zu ihm. Dabei ist er mit Talent gesegnet."


    Herber Rückschlag für die WM-Hoffnungen




    Der frühere Hertha-Macher Hoeneß ist allerdings nicht der Ansicht, Boateng habe Ballack absichtlich verletzt. "Da will ich nicht ins Detail gehen. Ich glaube es nicht. Und ich hoffe auch sehr, dass es keine Absicht war." Ballack sei bei der WM "ganz schwer zu ersetzen. Das ist ein ganz herber Rückschlag. Michael Ballack ist ein exzellenter Spieler, aber er fehlt vor allem als Führungspersönlichkeit. Viele Alternativen sehe ich nicht. Das ist ganz bitter."


    Vertragsgespräche ausgesetzt




    Nicht nur seine Gesundheit bereitet Ballack Sorge: Die geplanten Vertragsgespräche mit seinem Londoner Klub wurden zunächst auf Eis gelegt, da der russische Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch direkt nach dem FA-Cup-Finale in Richtung Sibirien aufbrechen musste. Dort wollte sich Abramowitsch ein Bild über das schlimme Grubenunglück machen, das mehr als 50 Menschen das Leben gekostet hat. Abramowitsch ist Besitzer der Grube.


    Ballack möchte bis 2011 bleiben




    Ursprünglich sollte nach dem Pokalfinale ein Gespräch zwischen Ballack-Berater Michael Becker, Ballack selbst und Abramowitsch stattfinden. Wann die Gespräche wieder aufgenommen werden können, ist derzeit unklar. Ballack hatte zuletzt unterstrichen, dass Chelsea weiter erster Ansprechpartner bleibt. Ballack, der seit 2006 für den Klub aus West-London spielt, möchte einen neuen Vertrag bis 2011 plus Option für ein weiteres Jahr, Chelsea will offenbar nur um ein Jahr verlängern.